Frieden hat in unseren Tagen seine Selbstverständlichkeit verloren. Was bleibt von einem Krieg , wenn die Waffen längst schweigen? Es sind die Worte, die Gedanken, Erinnerungen und Bilder. Der Arbeitskreis Heimatkunde wurde unter anderem von Kriegsheimkehrern aus dem Ersten Weltkrieg im Jahr 1919 als „Heimatler“ gegründet. Dankbar, den Schlachtfeldern entkommen zu sein, widmeten sie sich dem Aufbau und dem Erhalt ihrer Heimat.

Ein zentrales Anliegen von ihnen war es, die wiedergewonnene Heimat in einer friedlichen Welt zu bewahren. Diese Ideale sind bis heute lebendig und prägen u.a. die Arbeit der heutigen Mitglieder.

Um einen tieferen Einblick in dieses bewegende Kapitel unserer Geschichte zu gewinnen, suchen wir Feldpostbriefe und Karten sowie Erinnerungsstücke aus dem Ersten Weltkrieg. Uns interessiert, was die Soldaten schrieben, was sie empfanden, was sie hofften und was sie fürchteten. Vielleicht liegen solche Erinnerungsstücke sorgsam aufbewahrt und fast vergessen bei Ihnen ?

Wenn Sie Feldpostbriefe, Karten, Aufzeichnungen oder Fotografien besitzen, und uns diese für wenige Tage zur Verfügung stellen möchten, werden wir diese sorgfältig reproduzieren. Ihre Originale erhalten Sie selbstverständlich unversehrt zurück.

Mit Ihrer Unterstützung möchten wir eine Lücke in der örtlichen Geschichtsschreibung schließen, ein lenbendiges Bild dieser Zeit zeichnen und die Dokumente für kommende Generationen archivieren.

Bitte wenden Sie sich an:

E-Mail: arbeitskreis.heimatkunde@oberguenzburg.de

Alternativ:  brust@pagefactory.de

Telefon: 0171 128 1146

Herzlichen Dank im Voraus !

Ihr Arbeitskreis Heimatkunde Obergünzburg

Text: Karl Fleschutz

Bildunterschrift: Postkarte “ Gebet während der Schlacht “ aus dem Buch der Obergünzburger Schriftenreihe Bd. 8 “ Obergünzburg erinnert sich  1918 – 1948, Autor Wilhelm Weinbrenner 2025