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Frühlingswanderung und historische Gattersäge

Bei schönstem Wetter fand die Gemeinschaftswanderung vom Alpenverein OG Obergünzburg und den Heimatlern am Samstag, den 25. April statt. Unter botanischer Leitung von Walter Lorenz, unterstützt von Georg Schön Staatswaldfürster a.D., wanderten achtzehn Teilnehmer über den Dillinger Weg und bekamen allerlei Erstaunliches aus der Natur gezeigt und berichtet. Von der giftigen Einbeere, Zinnkraut, über den Aaronstab bis zum endemischen und streng geschützten Löffelkraut. Georg Schön berichtete von bemerkenswerten Bäumen (z.B. einer fast fünfzig Meter hohen Buche ) , die einem starken Wind zum Opfer fiel, oder einem Tornado, der vor fast zwanzig Jahren Teile des Waldes förmlich vernichtet hatte. Mit einiger Verspätung trafen die fröhlichen Wanderer bei der Liebenthannmühle ein, wo Luis Boppeler mit seinen Helfern und der Organisator Karl Fleschutz schon warteten. Hier war bereits die historische Gattersäge in Betrieb und es konnte aus nächster Nähe beobachtet werden, wie ein Balken zu Brettern gesägt wurde. Die Ursprünge der Mühle liegen im 17. Jahrhundert, die Gattersäge stammt aus dem Jahr 1930. Im Untergeschoß arbeitet eine Transmission und die ursprünglichen Fundamente von 1655 aus Sintertuffstein sowie Nagelfluh sind noch sichtbar. Nach der Besichtigung fand der Nachmittag ein gelungenes Ende im Biergarten des " Goldenen Hirsch. " Vielen Dank an alle Organisatoren und Beteiligten - es war ein wunderbarer Nachmittag! Text und Bild : Michael Brust

2026-04-29T18:50:35+02:0029. April 2026|Allgemein|
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