Bei schönstem Sonnenschein konnte Heimatforscher Johann Krempl elf Teilnehmer begrüßen. Als erstes zeigte er den interessierten Personen den Burgstall ( die Stelle einer Burg ), einer Wasserburg in Wenglingen. Viel ist nicht mehr zu sehen. Gräben und Wälle nur zu erahnen. Jedoch fehlt ganz handfest der „Hut“ auf dem Merkschen Gedenkstein. Weiter besuchte die Gruppe die -Rosinakapelle von 1679 in Wenglingen, die evtl. die einzige Landkirche weltweit ist. Sie wurde der heiligen Rosina geweiht. Ein weiterer Höhepunkt war eine kurze Waldwanderung zu einer viereckigen Schanze „Steinbruch“ im Wald über Apfeltrang. Die Abmaße sind noch gut im Gelände zu erkennen. Ob von hier aus eine Engstelle verschiedener Altwege kontrolliert wurde ist ungewiss, könnte aber durchaus sein. Ebenfalls ungewiss sind in der Nähe zwei runde Löcher, deren Bedeutung unbekannt ist. Johann Krempl sprach davon, dass es durchaus Lehmgruben gewesen sein könnten. Die letzte Station war ein Mammutbaum bei Apfeltrang, dem die Gruppe einen Besuch abstattete. Er wurde ca. 1880 gepflanzt und ist in dieser Zeit etwa 30 Meter hoch gewachsen. Es handelt sich um einen Sequoia Baum aus Kalifornien , eine exotische und beeindruckende Baumart. Mit einer zünftigen Einkehr beim Landgasthof Hubertus  fand der Ausflug ein vergnügliches Ende. Vielen Dank an Johann Krempl und an alle Teilnehmer.

Text und Foto: Michael Brust